Monthly Archive for April 2009

Warum sind Promi-News so beliebt?

Wenn man sich mal all die sogenannten Life-style-Magazine und Sendungen anschaut oder beim Arzt mal Zeitschriften und Klatschblätter durchschaut, dann stellt man fest dass man von Skandalen und Schlagzeilen irgendwelcher Prominenter nur so überflutet wird. Oft geht um Neues aud der Welt der Schönen und Reichen oder um Skandale von Anhängern der Königshäuser sowie um anderen belanglosen Promi-Klatsch. Die Hauptschlagzeilen sind ja immer Skandale der erfolgreichen Musiker und Schauspieler oder Fauxpas der Adeligen.Diese Artikel sind meist schon total übertrieben. Schon allein wenn man sich nur den Text zu den zahlreiche Fotos durchliest merkt man dass da mal wieder aus einer Kleinigkeit eine riesen Affäre gemacht wurde, besondersnervig finde ich auch die jeweiligen Interpretationen der Gemütsverfassung der Stars. Wie kann ein Reporter der einen Artikel zu einem Foto schreibt das seine Agentur einem anderem Reporter abkaufte, wissen wie sich die Person, die er wohl noch nie live getroffen hat wirklich fühlt. Lustig sind in diesem Zusammenhang auch immer Ausdrücke wie „Sie ist am Boden zerstört“ Ihre resignierte Haltung sagt mehr als Worte“ dabei sieht der Promi doch nur gelangweilt aus.Irgendwie können wir alle echt froh sein, dass wir nicht so bekannt sind. Ich glaube es würde mich irgendwann Wahnsinnig machen wenn in jede meiner Mimiken und Gestiken ein Drama hinein interpretiert wird.

admin in Entertainment & Medien am April 20 2009 » Comments are closed.

Warum macht Müdigkeit hungrig?

Vor allem zwei Hormone sind für den Energiehaushalt im Körper verantwortlich: Ghrelin und Leptin. Das Ghrelin steuert den Appetit. Seine Konzentration steigt vor den Mahlzeiten an. Das Leptin sagt dem Körper, wie viele Fettreserven er anlagern soll. Bei einem niedrigen Leptin-Wert reagiert der Körper mit Hungergefühl, bei einem erhöhten Wert steigt der Energieverbrauch. Wer müde ist hat kaum Energie, daher schüttet der Körper zusätzlich Leptin aus. Wir reagieren mit Hungergefühl, dabei ist es egal ob wir kurze Zeit zuvor aßen oder nicht. Der Körper will Energie und die bekommt er am schnellsten durch Nahrung. Sarosh Motivala und seine Kollegen von der Universität von Kalifornien in Los Angeles luden 38 Männer ins Schlaflabor ein. 14 von ihnen litten unter chronischer Schlaflosigkeit, 24 waren gesund. An drei festgelegten Zeitpunkten während der Nacht maßen sie die Konzentration der beiden Hormone im Blut der Probanden. Dabei stellten sie fest, dass der Ghrelin-Wert der Schlaflosen die gesamte Nacht über um 30 Prozent niedriger war als der Wert der Gesunden. Die Leptin-Werte waren in etwa gleich.
Das Ergebnis würde zunächst auf weniger Appetit der Schlaflosen hindeuten und somit zu dem Schluss verleiten, dass diese eigentlich abnehmen müssten. Doch frühere Studien hatten gezeigt, wie die Ghrelin- und Leptin-Werte tagsüber schwankten. Dabei fielen die Schlaflosen mit deutlich erhöhten Werten des Appetitstimulierers auf und gleichzeitig mit verringertem Leptin, was ebenfalls den Hunger weckt. Motivala vermutet nun, dass der Hormonhaushalt bei den Schlaflosen schlagartig von Appetitlosigkeit auf Heißhunger umschlägt. In einer neuen Studie will er diesen Umschaltmechanismus ergründen.

admin in Essen & Lebensmittel am April 20 2009 » Comments are closed.

Warum werden Tiere in Tierversuchen so gequält?

Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist tierexperimentelle Forschung in Deutschland weitgehend geheim. Die Öffentlichkeit wird mit irreführenden und verharmlosenden Aussagen beruhigt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Der Staat ünterstütz Tierversuche durch Fördergelder, die Fördergelder die auch speziell für Tierversuche genutz werden stehen unter dem Übergriff „medizinische Forschung“ und werden alleinig durch Steuereinnahmen der privaten Haushalte eingenommen. Zudem versprechen Tierversuche nicht einma wirklichen Nutzen. Zwei aktuelle wissenschaftliche Publikationen beschäftigen sich mit der Frage der Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen in der neurologischen Forschung. Beide stellen fest, dass ein »Tiermodell« die komplexen Verhältnisse bei menschlichen Alzheimer- und Parkinson-Patienten oder bei Rückenmarksverletzungen nicht nachahmen kann. Es wundert daher nicht, wenn potentielle Medikamente, die beim Versuchstier wirksam waren, in der klinischen Phase, also beim Patienten, versagen. Zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Nervenzellen degenerieren, wie Alzheimer, Parkinson, Huntington, Schlaganfall oder amyotrophe Lateralsklerose werden Wirkstoffe entwickelt, die die Nervenzellen vor dem Zerfall schützen sollen. Meist werden Ratten, Mäuse oder Kaninchen verwendet. Die Tiere werden genmanipuliert oder ihnen wird ein Gift verabreicht, das bestimmte Nervenzellen zerstört. Die an diesen »Tiermodellen« getesteten Wirkstoffe erweisen sich jedoch regelmäßig als wirkungslos beim Menschen. Warum also noch mehr Zeit und Geld und vorallem Tierleben investieren, statt nach neuen Alternativen zu suchen.

admin in Tiere am April 20 2009 » Comments are closed.

Warum lesen Menschen eigentlich Klatschblätter?

Neulich saß ich mal wieder stundenlang im Wartezimmer der Praxis meines Hausarztes rum. Das Angebot an Lesestoff war auch nicht grade spannend, aber wenn man sich so langweilt und schon etliche Flyer über Krebsvorsorge und Diabetis gelesen hat, dann greift man doch schon mal zum einen oder anderen Klatschblatt. Ich hatte unter anderem die Gala in der Hand. Außerdem Horoskop hat diese Zeitschrift ja wohl so überhaupt nichts zu bieten! Mich lächelten irgendwelche scheinbar prominenten Menschen von Bildern an, deren Namen ich noch nie zuvor gehört habe und es wurde über dramatische und traumitsierende Schicksale von älteren reichen Frauen, die wohl auch irgendwie prominent sein müssen berichtet. Besonders ein Artikel war sehr mit reißend. Es ging um den Tod eines kleinen Malteser-Hundes, der einer alten dicken blonden im wesentlichen unbekannten Witwe gehörte. Ihr Mann war wohl schon vor 20 Jahren verstorben und der Hund war ihr bester und treuster Freund. Nun hat dieser dramatische Verlust ihr ganzes Leben verändert! Die Geschichte ging dann noch ein Weilchen so weiter ausgeschmückt mit Adjektiven die ich eher in einem Bericht über Kriegsopfer oder Opfer von Gewaltverbrechen benutzen würde aber wenn man den Tod eines Hundes halt als tragisch und traumatiesierend abstempeln möchte – bitte. Zum Ende dieser leidvollen und herzzerbrechenden Geschichte wurde erwähnt dass die Frau den Verlust mit Fassung trägt und sich nun einen neuen Hund kauft. Ich finde es ist Papierverschwendung so einen scheiß auf 2 Seiten zu drucken. Und wegen so einem Schrott wird der Regenwald abgeholzt!

admin in Entertainment & Medien am April 20 2009 » Comments are closed.

       

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